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Aktuelle Nachrichten

  • 23.01.2020: SK:KK vor Ort: Förderwissen für den Klimaschutz - Informationsveranstaltung für Bayern

    Am 23. Januar 2020 vo 10:00-16:00 informiert das SK:KK mit der NKI in der Allersberger... Mehr

  • 22.11.2019: Energiesparen im Verbund: Wir starten unser zweites Netzwerk für Kommunen

    Miteinander die Energiewende vor Ort gestalten: Diesem Ziel haben sich zwölf weitere... Mehr

  • 07.11.2019: Solarpioniere gesucht: Beratungsangebot für Nürnberger Unternehmen

    Über die N-Eergie AG und dem Referat für Umwelt und Gesundheit und das Wirtschaftsreferat... Mehr

  • 06.03.2019: BayEA bei Aiwanger: Energiewende in die Fläche bringen

    Die Vertreter der Bayerischen Energieagenturen e.V. waren im Februar zu Gast beim... Mehr

  • 29.11.2018: Auch ohne Preis: Erlanger Wasserstoff-Forscher freuen sich über Nominierung

    Schon die Nominierung für den "Deutschen Zukunftspreis" sieht das LOHC-Forscherteam aus... Mehr

  • 30.10.2018: Freude in Hallerndorf: Forchheimer Gemeinde ist "Energiekommune des Monats"

    Die Agentur für Erneuerbare Energien in Berlin hat die Gemeinde Hallerndorf im Landkreis... Mehr

  • 17.09.2018: Ausgezeichnet: Glückwunsch an Heinz Wraneschitz zum Solarpreis 2018

    Der fränkische Journalist ist am vergangenen Wochenende mit dem "Deutschen Solarpreis" in... Mehr

  • 03.07.2018: Neuer Solar-Rechner: Was bringt eine PV-Anlage mit Speicher?

    Die DGS Franken hat ein neues kostenloses Rechentool veröffentlich, mit dem jeder... Mehr

22.11.2019

Energiesparen im Verbund: Wir starten unser zweites Netzwerk für Kommunen

Miteinander die Energiewende vor Ort gestalten: Diesem Ziel haben sich zwölf weitere Kommunen aus Oberfranken verschrieben. Sie nehmen Teil am mittlerweile zweiten "Kommunalen Energieeffizienznetzwerk Oberfranken" (keeno II), das die Energieagentur Nordbayern ins Leben gerufen hat. Die geografische Ausdehnung des Netzwerks reicht von Steinwiesen, Rödental und Schwarzenbach am Wald im Norden des Regierungsbezirks bis Betzenstein und Plech vor den Toren Nürnbergs.

Die Teilnehmer möchten durch die energietechnische Betreuung der Energieagentur und durch regelmäßigen Austausch untereinander in vierteljährlichen Netzwerktreffen die praktischen Herausforderungen der Energiewende besser und effektiver meistern. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Energiewende im Verbund tatsächlich schneller gelingt. Deshalb fördert der Bund auch den Aufbau solcher Netzwerke über einen Zeitraum von drei Jahren.

Genug heiße Luft: Auf die Praxis kommt es an

Über Energiewende und Klimaschutz wird nicht nur in Deutschland seit Jahren angestrengt diskutiert. Das kommunale Netzwerk ist aber kein Debattierclub, sondern ein Zusammenschluss von Machern. Unter der Anleitung der Energieagentur Nordbayern führen alle teilnehmenden Gemeinden ein detailliertes Energiemanagement für ihre wichtigsten kommunalen Liegenschaften ein. Dadurch werden nicht nur die jeweiligen Energieverbräuche akkurat erfasst, sondern durch Witterungsbereinigung werden die einzelnen Jahre auch miteinander vergleichbar, weil zum Beispiel die Einflüsse eines besonders kalten oder warmen Winters herausgerechnet werden können. Erst durch ein solches Management kann die Wirksamkeit von Sanierungen und Effizienzmaßnahmen zuverlässig überprüft werden. Im Rahmen der Betreuung kümmern sich die Fachleute der Energieagentur durch regelmäßige Begehungen auch um energetische Schwachstellen der betreuten Gebäude und empfehlen den teilnehmenden Kommunen wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen.

Zusätzlich, und das ist der Clou am Netzwerk der Energieagentur, soll überall vor Ort noch ein eigener Energieexperte ausgebildet werden, der in den Heizungsanlagen der kommunalen Gebäude nach dem Rechten sehen und Schwachstellen rechtzeitig erkennen kann.

Netzwerktreffen: Von den Erfahrungen anderer lernen

Alle drei Monate tauschen sich die Kommunen bei gemeinsamen Netzwerktreffen an unterschiedlichen Orten aus, nicht nur über ihre Einsparerfolge. Thematisiert werden sollen in den kommenden drei Jahren auch alle anderen Themen der kommunalen Energiewende, von der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik bis zur Stromerzeugung durch PV-Module auf dem Rathausdach. Der Vorteil eines Netzwerkes liegt dabei klar auf der Hand: Hier können sich die Kommunen einbringen, die bereits Erfahrungen sammeln konnten. Davon profitieren dann andere Teilnehmer, die eine solche Maßnahmen in nächster Zeit umsetzen möchten.

 

Netzwerkteilnehmer (mit Angabe des Landkreises):

  • Gemeinde Ahorntal (BT)
  • Stadt Bad Staffelstein (LIF)
  • Stadt Betzenstein (BT)
  • Stadt Lichtenfels (LIF)
  • Markt Marktleugast (KU)
  • Markt Mitwitz (KC)
  • Gemeinde Nagel (WUN)
  • Markt Plech (BT)
  • Stadt Rödental (CO)
  • Stadt Schwarzenbach am Wald (HO)
  • Markt Steinwiesen (KC)
  • Stadt Weismain (LIF)