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Aktuelle Nachrichten

  • 20.03.2018: 21. Kulmbacher Energiegespräche

    Strom ohne Netz? - Inselfähige Eigenverbrauchsanlagen für den Endverbraucher - Kulmbacher... Mehr

  • 02.02.2018: Energiesparen im Verbund: Netzwerk "keeno I" geht an den Start

    Zwölf Kommunen aus Ober- und Unterfranken starten gemeinsames Projekt unter der Regie der... Mehr

  • 09.01.2018: Firmen-Fuhrpark unter Strom: Neues Beratungsangebot für Nürnberger Unternehmen

    Die Energieagentur Nordbayern bietet im Auftrag der Stadt Nürnberg kostenlose... Mehr

  • 07.11.2017: Eigenversorgung mit PV-Strom: Ansehnliche Renditen für Unternehmen

    Die Energieagentur Nordbayern hat im Auftrag der Stadt Nürnberg einen kostenlosen... Mehr

  • 19.01.2017: Kosten senken durch Solarstrom: Neues Beratungsangebot für Nürnberger Unternehmen

    Über die Solarinitiative Nürnberg bietet die Energieagentur Nordbayern künftig Beratung... Mehr

  • 17.01.2017: TH Nürnberg und Energieagentur Nordbayern arbeiten an energetischen Quartierskonzepten für die Stadt Nürnberg

    TH Nürnberg und Energiagentur Nordbayern entwickeln im Auftrag der Stadt Nürnberg... Mehr

  • 17.06.2016: Zukunftsforum eMobility Oberfranken: Zweite Auflage mit Teilnehmerrekord

    Fast 100 Gäste kamen zum Zweiten Zukunftsforum eMobility in den Energiepark nach... Mehr

  • 17.06.2016: Energiefrühstück bei der Regierung von Mittelfranken

    Mehr als 30 Vertreter von Kommunen informierten sich im Rahmen eines Energiefrühstücks... Mehr

02.02.2018

Energiesparen im Verbund: Netzwerk "keeno I" geht an den Start

Mit einer gemeinsamen Vertragsunterzeichnung am 1. Februar 2018 in der Frankenfarm in Himmelkron haben 12 Kommunen und kommunale Verbände eine dreijährige enge Zusammenarbeit beim Energiesparen beschlossen. Das "Kommunale Energieeffizienznetzwerk Oberfranken I" soll den Teilnehmern auch grundlegende Hilfestellung bei der Umsetzung der Energiewende geben.

Gemeinsam geht vieles leichter. Wer sich zum Beispiel zu Jahresbeginn vorgenommen hat, ein paar Pfunde abzuspecken, wird vermutlich schon bemerkt haben, dass man als Einzelkämpfer schnell die Motivation verlieren kann. In der Gruppe dagegen wird man immer wieder freundlich, aber mit Nachdruck an seine Ziele erinnert, auch wenn man selbst gerade einen kleinen Durchhänger hat.

Wenn sich ab Februar zwölf Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus Ober- und Unterfranken drei Jahre lang regelmäßig treffen, um gemeinsam ihre Ziele zu erreichen, geht es aber nicht um die persönliche Traumfigur. Stattdessen widmen sich die Gemeindeoberhäupter dem Energieverbrauch ihrer Kommune, denn auch der kann aus dem Ruder laufen.

Im Kommunalen Energieeffizienznetzwerk Oberfranken, kurz "keeno", haben sich zwölf Kommunen und kommunale Verbände zusammengeschlossen, von Röslau im Landkreis Wunsiedel ganz im Osten Oberfrankens bis nach Schonungen im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt. Unter der Regie der Energieagentur Nordbayern in Kulmbach wollen die Kommunen gemeinsam daran arbeiten, dass der Energieverbrauch in ihren eigenen Liegenschaften sinkt. Doch zuvor müssen die Teilnehmer überhaupt erst in die Lage versetzt werden, über ihren Verbrauch Bescheid zu wissen, denn bereits hier beginnt das Problem: "Gerade in vielen kleineren Kommunen wird über die Energieverbräuche kaum Buch geführt, und Vergleiche über mehrere Jahre hinweg finden noch seltener statt", sagt Wolfgang Böhm. Der Geschäftsführer der Energieagentur hält als Manager des Netzwerks die Fäden zusammen und weiß, wie wichtig die akribische Bestandsaufnahme gerade am Beginn des Projekts ist. Die Einführung eines Kommunalen Energiemanagements in allen beteiligten Kommunen ist deshalb eine wesentliche Säule der Netzwerkarbeit, die vom Bundesumweltministerium umfangreich bezuschusst wird.

Zusätzlich, und das ist der Clou am Netzwerk der Energieagentur, soll überall vor Ort noch ein eigener Energieexperte ausgebildet werden, der in den Heizungsanlagen der kommunalen Gebäude nach dem Rechten sehen und Schwachstellen rechtzeitig erkennen kann.

Alle drei Monate tauschen sich die Kommunen bei gemeinsamen Netzwerktreffen an unterschiedlichen Orten aus, nicht nur über ihre Einsparerfolge. Thematisiert werden sollen in den kommenden drei Jahren auch alle anderen Themen der kommunalen Energiewende, von der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik bis zur Stromerzeugung durch PV-Module auf dem Rathausdach. "Netzwerk bedeutet: Hier können sich die Kommunen einbringen, die bereits Erfahrungen sammeln konnten. Davon profitieren dann alle anderen, die das vielleicht demnächst angehen möchten", so Böhm.

Netzwerkteilnehmer:

  • Gemeinde Speichersdorf
  • Stadt Hollfeld (noch unter Vorbehalt)
  • Markt Ebensfeld
  • Gemeinde Michelau
  • Stadt Helmbrechts
  • Gemeinde Schonungen
  • Gemeinde Sonnefeld
  • Schulverband Stadtsteinach-Untersteinach
  • Markt Kasendorf
  • Gemeinde Himmelkron
  • Gemeinde Weißenbrunn
  • Gemeinde Röslau