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02.10.2014

Windkraft-Ausbau: Regionalpläne Oberfranken-Ost und -West in Kraft getreten

Ausschnitt aus dem Regionalplan Oberfranken-West

Nach jahrelangen Planungen, einer in dieser Form wohl einmaligen Bürgerbeteiligung und einer Vielzahl von Sitzungen sind am 26. September 2014 - fast unbemerkt von der Öffentlichkeit - die Regionalpläne für Oberfranken-Ost und -West in Kraft getreten. Tags zuvor waren sie im Oberfränkischen Amtsblatt veröffentlicht worden.

Die aktuelle Fortschreibung regelt den künftigen Ausbau der Windkraft in Oberfranken über die Ausweisung spezieller Vorrang- und Vorbehaltsgebiete. Insgesamt wurden zum Beispiel in Oberfranken-Ost rund 0,7 Prozent der Gesamtfläche ausgewiesen.

Die von der Bayerischen Staatsregierung angestrebte "10H-Regelung", die einen Mindestabstand in zehnfacher Anlagenhöhe von der Wohnbebauung vorsieht, spielt in den Regionalplänen noch keine Rolle, da die Kriterien hierfür bereits vor rund fünf Jahren erarbeitet wurden. Anlagen, die in den beschriebenen Vorranggebieten geplant werden, dürfen also in der Regel auch näher an die Wohnbebauung heranrücken - wenn der Bauantrag rechtzeitig eingereicht wurde, genießen sie Bestandsschutz.

Für alle künftigen Planungen ist entscheidend, wie sich die Kommune zu den neuen Windkraft-Vorhaben stellt. Nur mit dem Einvernehmen der Gemeinde wird es möglich sein, den 10H-Mindestabstand zu unterschreiten. Viele Experten erwarten, dass der Ausbau der Windkraft in Bayern deshalb ab 2016 weitgehend zum Erliegen kommen dürfte.

Informationen und Karten zu den Regionalplänen finden Sie auf der Seite der Regierung von Oberfranken.