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    Ein Netzwerk für Unternehmen aller Branchen. Die Teilnahme ist kostenfrei. In fünf... Mehr

  • 02.02.2018: Energiesparen im Verbund: Netzwerk "keeno I" geht an den Start

    Zwölf Kommunen aus Ober- und Unterfranken starten gemeinsames Projekt unter der Regie der... Mehr

  • 09.01.2018: Firmen-Fuhrpark unter Strom: Neues Beratungsangebot für Nürnberger Unternehmen

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  • 07.11.2017: Eigenversorgung mit PV-Strom: Ansehnliche Renditen für Unternehmen

    Die Energieagentur Nordbayern hat im Auftrag der Stadt Nürnberg einen kostenlosen... Mehr

05.09.2011

Umweltminister Söder: Vereinfachte Genehmigung für Windkraft

Bayerns Umweltminister Markus Söder will die Rahmenbedingungen für Windkraft im Freistaat deutlich verbessern. Durch Erleichterungen beim Immissions- und Naturschutz soll die durchschnittliche Genehmigungsdauer von bislang zehn auf künftig drei Monate verkürzt werden. Bayern will im Zuge der Energiewende seinen Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung von heute 0,7 auf 10 Prozent im Jahre 2020 ausbauen.

Söders Pläne in Stichpunkten:

  • Reduzierung der Tabuzonen (wg. Landschafts-/Naturschutz etc) von 37% auf 10%
  • Grundsätzliche Erlaubnis zum Bau von WKA auf 90% der Fläche Bayerns
  • Erarbeitung einer Positivliste (2% der Landesfläche) durch das Umweltministerium
  • Lärmgutachten nur noch bei Windrädern, die näher als 800m an Wohnbebauung stehen
  • Artenschutzprüfung nur noch für  tatsächlich betroffene Tierarten (26 Vogel-/8 Fledermausarten statt bislang fast 400)

Für den Bund Naturschutz sind Söders Pläne kein Problem. Es gebe keinen Grund, Naturparks und Landschaftsschutzgebiete generell von Windkraft freizuhalten.

Auch die Energieagentur Nordbayern sieht in dem beschleunigten Genehmigungsverfahren einen wichtigen Beitrag zu einer schnelleren Energiewende. Allerdings bleibt abzuwarten, welche rechtliche Stellung die Positivflächen haben werden, die das Umweltministerium nun erarbeiten will. Parallel dazu arbeiten derzeit mehrere Planungsregionen in Bayern (zum Beispiel Oberfranken Ost, Oberfranken West und Oberpfalz Nord) an einer Fortschreibung des Regionalplans im Bereich Windkraft und weisen eigene Vorranggebiete aus. Hier wäre nach Ansicht der Energieagentur ein abgestimmtes Vorgehen nach einheitlichen Kriterien weitaus sinnvoller.