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Aktuelle Nachrichten

  • 14.11.2018: Fachtagung: "Steigerung der Ressourceneffizienz" in Nürnberg

    Durch Vorträge sowie Diskussionsrunden und Praxisbeispiele wird vermittelt, wie... Mehr

  • 23.10.2018: Smart Home Kongress

    Lernen, von denen, die schon erfolgreich sind Mehr

  • 23.10.2018: 20 Jahre PV ? Anlagennutzung nach Ablauf der EEG Förderung

    Experten vor Ort erörtern und diskutieren vertiefend Fragen zur möglichen... Mehr

  • 17.09.2018: Ausgezeichnet: Glückwunsch an Heinz Wraneschitz zum Solarpreis 2018

    Der fränkische Journalist ist am vergangenen Wochenende mit dem "Deutschen Solarpreis" in... Mehr

  • 03.07.2018: Neuer Solar-Rechner: Was bringt eine PV-Anlage mit Speicher?

    Die DGS Franken hat ein neues kostenloses Rechentool veröffentlich, mit dem jeder... Mehr

  • 26.06.2018: Netzwerk "Klimarisikomanagement 2050" - Betriebliche Klimarisiken erfolgreich managen

    Ein Netzwerk für Unternehmen aller Branchen. Die Teilnahme ist kostenfrei. In fünf... Mehr

  • 02.02.2018: Energiesparen im Verbund: Netzwerk "keeno I" geht an den Start

    Zwölf Kommunen aus Ober- und Unterfranken starten gemeinsames Projekt unter der Regie der... Mehr

  • 09.01.2018: Firmen-Fuhrpark unter Strom: Neues Beratungsangebot für Nürnberger Unternehmen

    Die Energieagentur Nordbayern bietet im Auftrag der Stadt Nürnberg kostenlose... Mehr

Eine kleine Geschichte der Elektromobilität...

Der Flocken-Elektrowagen von 1888, nachgebaut im Jahr 2011. Bild: Wikipedia/Franz Haag

Schicke Flitzer mit E-Motoren sorgen für einen "sauberen" Antrieb durch Ökostrom. Viele glauben ja, Elektroautos sind eine Erfindung im Zuge der Energiewende. Höchstens 20 oder 30 Jahre, so vermuten die meisten, reicht diese Entwicklung zurück. Doch da können Sie gerne noch 100 Jahre hinzurechnen:

Das erste Elektroauto der Welt erblickte bereits im 19. Jahrhundert das Licht der Welt - und es war eine fränkische Erfindung!

Der Coburger Fabrikant Andreas Flocken baute im Sommer 1888 einen vierrädrigen Wagen, der von einem Elektromotor mit Bleiakku angetrieben wurde. Das war der erste Wagen mit elektrischem Antrieb und vie Rädern weltweit! 2013 feierten wir also bereits 125 Jahre Elektromobilität.

Mehr zum Flocken Elektrowagen bei Wikipedia...

Ziel: 1 Million Elektroautos bis 2020 in Deutschland

Elektro- und Hybridfahrzeuge in Deutschland

Die Bundesregierung hat 2010 gemeinsam mit der Auomobilindustrie das Ziel ausgegeben, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen. Die Autonation Deutschland sollte zu einem "Leitmarkt für Elektromobilität" entwickelt werden. Allerdings klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander.

2014 verkaufte Elektro- und Hybridautos: rund 36.000

Nur langsam kommt der Markt für Elektrofahrzeuge in Deutschland in Schwung, doch es tut sich etwas. Zum Jahresbeginn 2015 waren immerhn schon 126.700 Elektro- und Hybridautos auf deutschen Straßen unterwegs.  Seitdem endlich auch deutsche Hersteller eigene Modelle auf den Markt gebracht haben, ziehen die Zulassungszahlen merklich an.

Elektromobilität heute

Opel Ampera

Elektromobilität kämpft hierzulande noch immer mit vielen Vorurteilen, zum Beispiel geringe Reichweite, mangelndes Tankstellen-Netz oder vergleichsweise hohe Fahrzeugpreise. In der Praxis sind all diese Probleme durchaus lösbar. Die längst überfällige Einigung auf einen einheitlichen Ladestandard könnte der E-Mobilität aber zusätzlichen Schwung geben.

Technischer Fortschritt verbessert Alltagstauglichkeit

Schon heute sind Elektrofahrzeuge mit einer Rechweite von 100-150 km sicher nicht für die Urlaubsreise, aber für die meisten unserer alltäglichen Fahrten gut bis sehr gut geeignet. Verbesserungen in der Akku-Technologie und effizientere Antriebe ermöglichen nun den nächsten Schritt: Die nächste Fahrzeuggeneration, die etwa ab 2016/2017 in den Handel kommt,wird mit Rechweiten von 300 km und mehr eine deutliche Verbesserung bringen.

Elekroautos (und auch E-Bikes oder Elektroroller) werden deshalb schon bald auch in Deutschland ein fester Bestandteil unseres mobilen Alltag sein.

Kleine Elektroflitzer: Alternative für die Stadt

Renault Twizy

Gerade im urbanen Umfeld spielen kleine Elektroautos oder Elektroroller ihre Vorteile aus. Kleinfahrzeuge wie der Renault Twizy mit einem Kaufpreis von deutlich unter 10.000 Euro, rund 20PS und einer Reichweite von ca. 80km sind nicht nur praxistauglich, sondern punkten auch mit einer gehörigen Portion Fahrspaß und sind damit eine echte Alternative im Stadtverkehr.

Mit einer Ladezeit von nur 2-4 Stunden an der Schuko-Steckdose können solche Fahrzeuge auch problemlos am Arbeitsplatz aufgeladen werden.