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Aktuelle Nachrichten

  • 29.06.2017: Seminar für Unternehmen: Update Energierecht 2017

    Das RKW Bayern bietet in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Nordbayern und der... Mehr

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    Zum 5. Mal laden der Landkreis Kulmbach und seine Gemeinden zum Autofreien Sonntag rund... Mehr

  • 19.01.2017: Kosten senken durch Solarstrom: Neues Beratungsangebot für Nürnberger Unternehmen

    Über die Solarinitiative Nürnberg bietet die Energieagentur Nordbayern künftig Beratung... Mehr

  • 17.01.2017: TH Nürnberg und Energieagentur Nordbayern arbeiten an energetischen Quartierskonzepten für die Stadt Nürnberg

    TH Nürnberg und Energiagentur Nordbayern entwickeln im Auftrag der Stadt Nürnberg... Mehr

  • 17.06.2016: Zukunftsforum eMobility Oberfranken: Zweite Auflage mit Teilnehmerrekord

    Fast 100 Gäste kamen zum Zweiten Zukunftsforum eMobility in den Energiepark nach... Mehr

  • 17.06.2016: Energiefrühstück bei der Regierung von Mittelfranken

    Mehr als 30 Vertreter von Kommunen informierten sich im Rahmen eines Energiefrühstücks... Mehr

  • 18.04.2016: EEG 2016 - EUROSOLAR warnt vor drohendem Kahlschlag beim Ausbau der Erneuerbaren

    In einer durch Spenden finanzierten großformatigen Anzeige warnt EUROSOLAR vor einem... Mehr

  • 14.03.2016: Kommunalforum der Energieagentur Nordbayern: Fränkische Bürgermeister und Gemeinderäte informieren sich in Hirschaid

    Bürgermeister und Gemeinderäte aus Ober-, Mittel- und Unterfranken informierten sich am... Mehr

Energieausweis

Energieausweis - was ist das?

Der Energieausweis ist ein Dokument, das den energetischen Zustand eines Gebäudes beurteilt und es anhand verschiedener Kennzahlen im Hinblick auf seine Energieeffizienz mit anderen vergleichbar macht.
Deshalb ist der Energieausweis nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern er hilft, die Einsparpotenziale in Gebäuden zu erkennen. Er ist zehn Jahre gültig.

Wer braucht ihn?

Rechtliche Grundlage ist die EnergieEinsparverordnung (EnEV) in ihrer jüngsten Fassung (derzeit 2016).

Für Neubauten (auch Anbauten) ist die Erstellung eines Energieausweises bereits seit 2002 generell vorgeschrieben.

Bei bestehenden Gebäuden muss der Eigentümer auf Verlangen bereits seit 2009 "unverzüglich" einen Energieausweis vorlegen, wenn das Haus bzw. die Wohnung verkauft, vermietet oder verpachtet werden soll.

Ausgenommen hiervon sind nur Baudenkmäler und Gebäude mit nicht mehr als 50 m² Fläche.

In öffentlichen Gebäuden mit Publikumsverkehr mit einer Nutzfläche von mehr als 250 m² (Behörden, Schulen etc.) muss der Energieausweis sogar an einer gut sichtbaren Stelle ausgehängt werden.

Energieausweis: Muster eines Verbrauchsausweises (Quelle: Wikipedia)

Zwei Arten von Ausweisen

Beim Bedarfsausweis wird, wie der Name schon andeutet, der Energiebedarf eines Gebäudes anhand der Qualität der Gebäudehülle und der Heizungstechnik berechnet.

Der Verbrauchsausweis basiert dagegen auf den Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre, Witterung und längere Leerstände werden hierbei berücksichtigt.

Für Neubauten braucht es generell einen Bedarfsausweis.
Für bestehende Wohngebäude ist es dem Eigentümer in der Regel freigestellt, welche Variante er wählt.

Ausnahmen:

  • Wohngbäude (1-4 Wohnungen) mit Bauantrag vor 1. November 1977 benötigen zwingend einen Bedarfsausweis.
  • Für Nichtwohngebäude kann der Eigentümer zwischen Bedarfs- und Verbrauchsausweis wählen.

Unser Rat

Online-Angebote für günstige Energieausweise mögen zwar ein Schnäppchen sein, jedoch können sich schnell Fehler einschleichen. Oft muss der Eigentümer die Daten selbst in ein Formular eingeben, auch kann die Berechnung selten nachvollzogen werden.

Wir raten deshalb zum persönlichen Kontakt mit einem Energieberater aus unserem Netzwerk.

Was ist sinnvoller: Verbrauchs- oder Bedarfsausweis?

Zu beiden Formen des Energieausweises lassen sich reichlich Kritikpunkte finden. Zum Beispiel sind die Verbrauchswerte, die ein Bedarfsausweis enthält, oft sehr weit vom tatsächlichen Verbrauch eines Gebäudes entfernt. Das liegt zum Beispiel daran, dass im Berechnungsverfahren eine Normbeheizung unterstellt wird, die in der Wirklichkeit aber selten vorkommt. Die Werte eines Verbrauchsausweises liegen zwar näher an der Realität, sagen dafür aber wenig über die energetische Qualität eines Gebäudes aus.

Generell halten wir Bedarfsausweise für aufschlussreicher. Da hier aber der Energiebedarf tendenziell zu hoch angesetzt wird, ist in jedem Fall der tatsächliche Verbrauch als Vergleich heranzuziehen. Gerade wenn eine Sanierung ansteht, ist man dann vor unrealistischen Erwartungen an den Einsparerfolg geschützt!

Woher bekomme ich den Ausweis?

Energieausweise für bestehende Gebäude dürfen nur von Fachleuten mit entsprechender Qualifikation ausgestellt werden, also z.B. Bauvorlageberechtigte, Architekten und Ingenieure oder Handwerksmeister und Techniker mit Zusatzausbildung.

Die Energieagentur Nordbayern stellt selbst keine Energieausweise aus, jedoch verfügen wir über ein dichtes Netzwerk von geeigneten Energieberatern und können auf Wunsch gerne einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe vermitteln.

Ansprechpartner:

Silvia Dressel

Industriekauffrau

Geschäftsstelle Kulmbach

Email. dressel@ea-nb.de
Fon. +49 92 21 / 82 39 - 19
Fax. +49 92 21 / 82 39 - 29

Aufgabengebiete:

  • Verein Energieagentur Oberfranken
  • Bürgerberatungsnetzwerk Franken

Stefan Seufert

Dipl.-Pädagoge (Univ.)
Fachkraft für Solartechnik

Geschäftsstelle Nürnberg

Email. solarinitiative@ea-nb.de
Fon. +49 911 / 3765 1630
Fax. +49 911 / 3765 1631

Aufgabengebiete:

  • Solarinitiative Nürnberg
  • Beratung zu PV-Mietprojekten
  • Energieberaternetzwerk Mittelfranken