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Aktuelle Nachrichten

  • 22.07.2016: Wissenschaftstag in Bayreuth: Metropolregion stellt Forschung zur "Energie der Zukunft" vor

    Der mittlerweile 10. Wissenschaftstag in der Metropolregion Nürnberg am 22. Juli in... Mehr

  • 17.06.2016: Zukunftsforum eMobility Oberfranken: Zweite Auflage mit Teilnehmerrekord

    Fast 100 Gäste kamen zum Zweiten Zukunftsforum eMobility in den Energiepark nach... Mehr

  • 17.06.2016: Energiefrühstück bei der Regierung von Mittelfranken

    Mehr als 30 Vertreter von Kommunen informierten sich im Rahmen eines Energiefrühstücks... Mehr

  • 18.04.2016: EEG 2016 - EUROSOLAR warnt vor drohendem Kahlschlag beim Ausbau der Erneuerbaren

    In einer durch Spenden finanzierten großformatigen Anzeige warnt EUROSOLAR vor einem... Mehr

  • 14.03.2016: Kommunalforum der Energieagentur Nordbayern: Fränkische Bürgermeister und Gemeinderäte informieren sich in Hirschaid

    Bürgermeister und Gemeinderäte aus Ober-, Mittel- und Unterfranken informierten sich am... Mehr

  • 16.10.2015: Geothermischer Energienutzungsplan: Kulmbacher Landrat stellt Modellprojekt vor

    Erdwärme würde für rund die Hälfte aller Wohngebäude im Landkreis Kulmbach in Frage... Mehr

  • 16.10.2015: Kommunale 2015: Bayerns Städte und Gemeinden brauchen neutrale Partner für die Energiewende vor Ort

    Eine Online-Umfrage anlässlich der Kommunale 2015 zeigt: Bayerns Kommunen sehen... Mehr

  • 02.10.2015: Neue Kommunalrichtline mit besseren Konditionen: Anträge ab sofort möglich!

    Das Bundesumweltministerium hat Förderbedingungen für Kommunale Klimaschutzprojekte zum... Mehr

Kommunales EnergieManagement (KEM)

So bekommen Kommunen die Energiekosten in öffentlichen Gebäuden in den Griff. Wir unterstützen Sie durch:

  • detailliertes Monitoring der Verbrauchsdaten
  • Optimierung der vorhandenen Technik
  • Schulung von Hausmeistern und Nutzern
  • intensive fachliche Zuarbeit bei anstehenden Investitionsentscheidungen.

Gemeinsam erreichen wir dadurch:

  • Kostensenkung bei Wärme, Strom und Wasser
  • direkte und dauerhafte Entlastung des kommunalen Haushalts
  • Vorbildfunktion der Kommune bei der CO2-Einsparung

In nordbayerischen Kommunen werden Jahr für Jahr mehr als 100 Millionen Euro an Energiekosten ausgegeben - allein für öffentliche Gebäude. Nahezu alle diese Liegenschaften werden in kommunaler Eigenregie bewirtschaftet. Diese Energiekosten könnten nach unserer Erfahrung bereits durch ein verbessertes Nutzer- und Bedienerverhalten und eine Optimierung der vorhandenen Anlagentechnik um bis zu 20% gesenkt werden - also ohne größere Investitionen tätigen zu müssen.

In vielen Kreisen, Städten und Gemeinden können die vorhandenen Einsparpotenziale jedoch nicht ausgeschöpft werden, weil kein Personal dafür vorhanden ist, Zuständigkeiten fehlen und meist auch keine aussagekräftigen Daten zum energetischen Zustand der Gebäude und zum Energieverbrauch vorliegen. Diese Daten wären allerdings die wichtigste Grundlage für eine erfolgreiches Management im Bereich der Energiekosten.

Die Energieagentur Nordbayern hat in den vergangenen Jahren Erfahrung in mehr als 600 Gebäuden sammeln können. Das von uns entwickelte Kommunale EnergieManagement versetzt die Kommune in die Lage, ihre Energiekosten in den Griff zu bekommen - nicht nur durch ein detailliertes Monitoring der Verbrauchsdaten, sondern auch durch Optimierung der Technik, durch eine Schulung von Hausmeistern und Nutzern sowie durch intensive fachliche Zuarbeit bei anstehenden Investitionsentscheidungen.

Damit wird auch ein Teufelskreis durchbrochen, der in unzähligen Kommunen die Energiekosten zusätzlich in die Höhe treibt: Mit Investitionen im Heizungskeller wird oft so lange gewartet, bis die Kessel ein fast biblisches Alter erreicht haben. Leider neigen Heizungsanlagen dazu, ausgerechnet im Winter den Dienst zu quittieren. Und weil sich kein Kommunalpolitiker eine Schule leisten kann, die tagelang kalt bleibt, muss schnell gehandelt werden. So wird der alte Ölkessel einfach wieder durch einen neuen ersetzt, die einfachste und schnellste Lösung, auch wenn Hackschnitzel oder Pellets auf Dauer die wesentlich günstigere Alternative gewesen wären. Mit einer cleveren Vorplanung durch das Kommunale Energiemanagement können solche teuren Schnellschüsse vermieden werden.

Die Betreuung im Rahmen des KEM umfasst in der Regel einen Zeitraum von drei Jahren und kann durch ein darauf aufbauendes Controlling beliebig lange fortgesetzt werden. Innerhalb des Projektes werden durch die Energieagentur Oberfranken die monatlichen Energie- und Wasserverbräuche der Liegenschaften erfasst und strukturiert sowie eine regelmäßige Energieberichterstattung eingerichtet. Hierbei werden u.a. die Verbräuche witterungsbereinigt, um später die genauen Einsparungen ermitteln zu können. In einer ersten Grobanalyse werden besonders auffällige Gebäude anhand bestimmter Kennwertbildungen ermittelt und Vorschläge zur Senkung des Energieverbrauchs gegeben.

Regelmäßige Begehungen vor Ort durch einen Heizungsbaumeister der Energieagentur Nordbayern in Zusammenarbeit mit den Hausmeistern decken Schwachstellen in den einzelnen Liegenschaften auf und tragen dazu bei, dass die vorhandene Regel- und Steuerungstechnik optimal genutzt wird.

Beispiel: Stadt Kulmbach

Der Heizenergieverbrauch in der Melkendorfer Schule konnte um mehr als 50 Prozent gesenkt werden.

KEM zahlt sich auch wirtschaftlich aus: Die Stadt Kulmbach hat durch das von der Energieagentur Nordbayern betreute Kommunale Energiemanagement in ihren Liegenschaften zwischen 2003 und 2012 mehr als eine Million Kubikmeter Erdgas gespart.

Hier erfahren Sie mehr darüber.

Fördermöglichkeiten

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gewährt  für das Projekt "Kommunales EnergieManagement" eine Förderung im Rahmen des Programms "KlimR" (ehemals CO2-Minderungsprogramm) in Höhe von 40%, unter besonderen Bedingungen bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten.


KEM_basis: Energiesparen in kleineren Kommunen

Mit überschaubarem Aufwand viel bewegen

Gerade für kleinere Kommunen mit einem eher übersichtlichen Gebäudepool kann ein Kommunales Energie­management in der herkömmlichen Variante überdimensioniert sein. Damit der Aufwand im Verhältnis zu den möglichen Einsparungen gerechtfertigt bleibt, bieten wir Ihnen nun mit KEM_basis eine besonders kompakte Form des Energie­managements an. Es enthält die wesentlichen Elemente des KEM, ist aber vor allem beim Umfang der Energie­bericht­erstattung auf das Notwendige reduziert. Dennoch erhalten Sie mit KEM_basis den nötigen Überblick über die Entwicklung der Verbräuche und kommen gemeinsam mit unseren Effizienz-Experten beim Energiesparen in den eigenen Liegenschaften einen entscheidenden Schritt weiter.

Leistungsumfang KEM_basis

Energiebuchhaltung:    

  • Erfassung der für den Energieverbrauch maßgeblichen Faktoren wie Zähler, Fläche, Anlagentechnik (Heizung und Lüftungsanlagen, Stromverbraucher)
  • Einführung eines EDV-gestützten Controllings mit monatlichen Ableselisten und regelmäßiger Kontrolle der Verbrauchswerte
  • Einführung eines schlanken Energieberichtswesens


Gebäudebegehungen:

  • Jährliche Begehung des Liegenschaftspools
  • Individuelle Effizienzoptimierung der bestehenden Systeme  
  • Schulung der Gebäudeverantwortlichen vor Ort
  • Information der Verwaltung über Schwachstellen
  • Unterbreitung konkreter Verbesserungsvorschläge    

Ansprechpartner:

Erich Maurer

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Geschäftsführer

Geschäftsstelle Nürnberg

Email. maurer@ea-nb.de
Fon. +49 911 / 99 43 96 - 1
Fax. +49 911 / 99 43 96 - 6

Wolfgang Böhm

VCard     QR-Code

Geschäftsführer

Geschäftsstelle Kulmbach

Email. boehm@ea-nb.de
Fon. +49 92 21 / 82 39 - 0
Fax. +49 92 21 / 82 39 - 29

Alexander Schrammek

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Dipl.-Ing. (FH)  Architekt

Geschäftsstelle Nürnberg

Email. schrammek@ea-nb.de
Fon. +49 911 / 99 43 96 - 7
Fax. +49 911 / 99 43 96 - 6

Aufgabengebiete:

  • Planung und Baubegleitung energieeffiziente Gebäudesanierung
  • Energetische Gebäudesimulation nach DIN V 18599
  • Energetische Bauleitplanung
  • Beratungsleistungen zur Bauphysik
  • Energieausweise Wohn- und Nichtwohngebäude
  • CO2-Bilanzen
  • Energienutzungspläne
  • Umsetzungsbegleitung kommunaler Energieeffizienzmaßnahmen
  • Energieberatung Mittelstand

Christian Stenglein

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staatl. geprüfter
Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechniker

Geschäftsstelle Kulmbach

Email. stenglein@ea-nb.de
Fon. +49 92 21 / 82 39 - 14
Fax. +49 92 21 / 82 39 - 29

Aufgabengebiete:

  • Kommunales Energiemanagement
  • Energiemanagement für Unternehmen